Wettlauf mit den hasen

Heute war unser letzter Tag auf der Insel. Der Vormittag verlief wettertechnisch leider nicht so berauschend, weshalb wir uns nach dem Frühstück für die Galileo Wunderwelt für Ben und Tom als Zeitvertreib entschieden hatten. Christiane ist mit Ella, Oma und Opa nach Burg zum Shoppen gegangen.

Ben wurde erstmal vorgeschwindelt, dass es an den Strand zur Kinderanimation geht. Als er drohte aus dem rollenden Auto zu springen und sich freiwillig den anderen beim Shoppen abzuschließen, haben wir den Spaß aufgedeckt. Mit der Galileo Wunderwelt war er dann wieder glücklich.

Nach ca. 40 minütiger Wartezeit um in die Galileo Wunderwelt reingelassen zu werden, mussten wir uns entscheiden, ob wir zur Dinowelt oder ins Technikmuseum wollten.

Die Wahl viel auf das Technikmuseum. Für beides zusammen hätte uns vermutlich ohnehin die Zeit gefehlt. Aber auch der Preis wäre dann doppelt so hoch gewesen, was schon in Richtung Unverschämtheit geht.

Nach näherer Betrachtung waren einige der Experimente nicht mehr ganz auf der Höhe. Einiges wirkte extrem veraltet und lieblos ausgestellt. Auch bei den Wasserexperimenten bekommt man mehr Angst vor der Wasserqualität, als vor dem Risiko sich mit Corona anzustecken. Im Nachhinein war mir das echt ein Rätsel, wie die Betreiber den Großteil der Experimente ohne vom Personal überwachte hygienische Maßnahmen weiter anbieten konnten.

Gerade das Anfassen, Drücken, Ziehen, Kurbeln und Ertasten ist hier ja ausdrücklich für jederman erwünscht.

Nächstes Mal dann Tom zu Liebe eher zu den Dinos oder evtl. doch gleich in das Schmetterlingshaus nebenan?

Die Kids hatten trotzdem ihren Spaß – das war die Hauptsache.

Gegen 14 Uhr hatten wir die anderen in der Stadt abgeholt. Und konnten – Sonne sei Dank – weiter an den Strand und erstmal was Essen.

Die Krabbenjagd war heute eingeschränkt erfolgreich. Ich glaube es waren 2 oder 3 Krabben an der Zahl, die heute aus dem Wasser gezogen werden konnten. In einem unbeobachteten Augenblick konnte eine der dicken Krabben aus dem Eimer flüchten und sich seitwärts krabbelnd zurück ins Wasser stürzen.

Das Highlight war hingegen Ben, der am Ende unter dem Steg abgerutscht ist und mit seiner langen Jeanshose unfreiwillig baden gegangen ist 😀

Da es unser letzter Tag war, haben wir den Strandkorb geräumt und den Schlüssel dafür zurueckgeben. Anschließend sind wir nochmal an den Yachthafen gefahren.

Dort war auch ein neuer Spielplatz, wo die Kids nochmal kurz spielen konnten.

Zu Hause in Dänschendorf angekommen, ging es an die Vorbereitungen des Kofferpackens. Damit wir uns nicht allen auf den Füßen stehen, sind Papa, Tom und Ella nochmal mit den Fahrrädern auf Entdeckungsreise gegangen – Ben hatte keine Lust mehr rauszugehen.

Der Plan war den Ort nochmal ein wenig zu erkunden. Letztlich sind wir über Bauernhöfen gefahren, dann raus aus dem Ort in Richtung der vielen Windräder. Aus einer kleinen Tour wurde dann doch eine etwas ausgedehntere Tour über die Landwege, vorbei an den vielen Weizenfeldern. Nachdem wir eines der Windräder aus nächster Nähe besichtigen konnten, kreuzten mehrere Hasen unseren Weg. Tom hatte gleich die Verfolgung aufgenommen, musste sich den Laufkünsten des hakeschlagenden Meister Lampe letztlich aber geschlagen geben.

Lustig war das ungleiche Wettrennen aber allemal anzuschauen 😀

Wieder zu Hause angekommen, wurden die Koffer wieder in bester Tetrismanier in das Auto gewuchtet. Morgen früh nach dem Frühstück geht es dann los … in Richtung Heimat.

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